Grünewald

Dieses Cradle-to-Cradle-Projekt umfasst einen Hotelturm mit Büros und Geschäften im Auftrag des Fonds Kirchberg im Stadtteil Grünewald.

Dieses Projekt wurde 2017 im Auftrag des Fonds d’urbanisation et d’aménagement du Plateau de Kirchberg im Anschluss an einen Wettbewerb zur Erschließung eines Grundstücks zwischen den Stadtteilen Grünewald und Kirchberg konzipiert. In einem Co-Kreationsprozess wurden ein Hotel, Büros, verschiedene Wohn- und Arbeitsbereiche entworfen.

Das Projekt wurde nach der „Cradle to Cradle“-Philosophie entworfen, die in der Wiederverwendung von Baukomponenten ohne Qualitäts- und Leistungsverlust besteht. Gesunde“, nicht gefährliche Materialien werden dann im Rahmen einer Kreislaufwirtschaft verwendet. Durch dieses Konzept wird der Holzbau wiederentdeckt, die Verwendung von Stein, Elemente, die zerlegt und anderswo, auf andere Weise, verwendet werden können. Diese Idee, „mit Blick auf den Rückbau zu entwerfen“, stammt von William McDonough, dem Begründer des „Cradle to Cradle“-Konzepts.

Das Projekt ist um einen zentralen Platz herum angeordnet, der von zwei Gebäuden umgeben ist, in deren Erdgeschoss ein städtischer Markt, ein Atrium und Räume für die Kreativwirtschaft untergebracht sind. Der Effekt einer gewissen visuellen Transparenz lädt die Passanten dazu ein, durch die Gebäude zu gehen und ihren Weg durch die Nachbarschaft fortzusetzen. Der Platz entspricht einem partizipativen Entwurf mit den Bewohnern des Viertels.

Klassische Büros werden durch Coworking Spaces ersetzt, um Unternehmen flexible Arbeitsplätze mit der Möglichkeit zur gemeinsamen Nutzung von Dienstleistungen anzubieten.

Die Gestaltung der Unterkünfte fördert den Austausch zwischen den Bewohnern und unterstützt das Konzept „work & live“. Die Außenbereiche erleichtern auch den Austausch zwischen den Bürgern und der Natur.

Das Hotel, ein Turmgebäude aus Holz, ist das Highlight des Projekts. Es simuliert ein Gefühl von „zu Hause“ und fügt sich nahtlos in die Nachbarschaft ein.